Ob zum Frühstück, beim Treffen mit Freuden oder als Auszeit zwischendurch – Tee zählt zu den beliebtesten Getränken weltweit. Und auch wenn Großbritannien, China oder die Türkei zu den bekanntesten Teetrinkernationen gehören, geht der Weltmeistertitel an die Ostfriesen (ca. 300 l pro Person/Jahr). Doch was genau ist eigentlich „Tee“? Strenggenommen nur der Aufguss aus getrockneten, fermentierten oder gerösteten Blättern, Blattknospen und Stielen der Teepflanze Camellia sinensis. Über 5 Millionen Tonnen werden jährlich für die Zubereitung von schwarzem, grünem und weißem Tee geerntet. Doch auch Liebhaber von Kräutern und Früchten kommen voll auf ihre Kosten. Alles entscheidend: eine hohe Qualität! Achten Sie beim Kauf und bei der Zubereitung auf unsere natürlich-Tipps!
Rohstoffqualität: Abhängig von Pflanze und Wirkstoffen werden unterschiedliche Pflanzenbestandteile eingesetzt. Ein guter Tee hat einen frischen Geruch, einen reinen Geschmack, besteht aus groben Stücken (Blättern, Blüten, Rinde etc.) und kommt ohne Zusatzstoffe aus. Empfehlenswert sind Produkte in Bio-Qualität aus nachhaltigem Anbau. Bei klassischen Kräutertees aus dem Supermarkt besteht z.B. keine Garantie, dass heilsame Substanzen in therapeutisch ausreichender Menge vorhanden sind. Bei Arzneitee hingegen muss ein Mindestgehalt gewährleistet werden und bis zum Haltbarkeitsdatum nachweisbar sein.
Wasserqualität: Nicht zu kalkhaltig sollte es sein, sonst können Aroma und Wirkung gestört werden. Und Keime, Schwermetalle und Co. haben in gesundem Wasser natürlich nichts zu suchen. Ihre Wasserqualität können Sie bei uns ganz einfach testen lassen.
Zubereitung: Die optimale Temperatur ist von Tee zu Tee verschieden. Grüner Tee mag es mit 70 °C nicht zu heiß, schwarzer Tee darf bei 100 °C gerne etwas schwitzen. Ein sprudelnder Aufguss sorgt bei den meisten klassischen Heilkräutern dafür, mögliche Keime gezielt abzutöten, damit sich die gesundheitsfördernden Wirkstoffe optimal entfalten können. Und – achten Sie auf die Zeit, sonst haben sich die wertvollen Inhaltsstoffe wie Vitamine oder Antioxidantien nämlich verflüchtigt.
Beim Thema „loser Tee“ oder „Teebeutel“ streiten sich bekanntlich die Geister und persönlichen Geschmäcker. Dabei macht es bezüglich des Wirkstoffgehalts keinen Unterschied, wie die Pflanzenteile ins Wasser gegeben werden. Versuchen Sie jedoch grundsätzlich eine zu lange Lagerung zu vermeiden. Gerade bei stark zerkleinerten Kräutern können sich die Inhaltsstoffe nämlich nach und nach verflüchtigen. Halten Sie Ihren Tee am besten kühl, dunkel, trocken und luftdicht verpackt in einer Keramik- oder Metalldose.
Gesunde Helfer aus der Natur:
Kamille: bei Krämpfen, zur Abwehr von Bakterien, entzündungshemmend und schützend für die Schleimhäute
Salbei: bei Halsweh und Heiserkeit, bei kleinen wunden Stellen im Mund (Aphten), leicht schmerzstillend
Thymian: Atemwegsinfekte, bei Husten, keimtötend, krampf- und schleimlösend
Goldrute: zur Erweiterung der Nierengefäße, Harnwegsinfekte, Abwehr von Bakterien und Viren, leicht schmerzlindernd
Fenchel: Magen-Darm-Beschwerden, Blähungen
Pfefferminze: Magen-Darm-Trakt, fördert Verdauung und lindert Übelkeit, antibakteriell und antiviral





