Allergien sind kein Phänomen der Neuzeit. Bereits in historischen Dokumenten aus Ägypten, China und Griechenland finden sich Beschreibungen allergischer Reaktionen in Verbindung mit Asthma. Der Begriff „Allergie“ (aus dem Altgriechischen állos = fremd und érgon = Reaktion) wurde 1906 vom Wiener Kinderarzt Clemens von Pirquet geprägt. Warum bestimmte Substanzen Allergien auslösen und andere nicht, ist auch heute noch nicht vollständig geklärt. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind bislang über 1100 Eiweißstrukturen und 1200 chemische Substanzen bekannt, die potenziell Allergien auslösen können. Menge und Kontaktintensität sind dabei individuell verschieden. Die Diagnose erfolgt durch einen Prick-Test, einen Provokationstest oder spezielle Blutuntersuchungen auf IgE-Antikörper.
Die Frühlings- und Sommermonate werden vor allem für Heuschnupfen-Betroffene zur echten Qual. Fließschnupfen, Niesreiz und juckende Augen sind typische Symptome. Hauptübeltäter sind die Pollen von Hasel, Erle und Birke sowie von bestimmten Gräsern (z.B. Knäuelgras, Weidelgras, Hafer, Weizen) und Kräutern (z.B. Beifuß). Ohne Behandlung entwickelt etwa ein Drittel im Verlauf ein allergisches Asthma (Asthma bronchiale), bei dem die tieferen Atemwege betroffen sind – ein Prozess, der als „Etagenwechsel“ bezeichnet wird.
Mit der Regulationspharmazie® vorbeugen und unterstützen
Zur akuten Behandlung von Allergien setzt die Schulmedizin auf abschwellende Nasensprays, Antihistaminika und Kortison. Unsere Regulationspharmazie® vereint sanfte Maßnahmen zur Allergie-Vorbeugung und Unterstützung eines starken Immunsystems.
- Den Darm als Abwehrzentrale stärken! Über 70 % der antikörperbildenden Zellen sitzen im Darm. Eine gesunde Darmflora unterstützt die Schleimhaut-Barriere (= Schutzwall). Durch eine mikrobiologische Kur mit ausgewählten Probiotika (gesunde Bakterien) und Präbiotika („Futter“ der Bakterien) kann das Immunsystem langfristig gestärkt und reguliert werden.
- Gesundes auf die Teller! Ein pflanzenbasierter Speiseplan versorgt den Körper mit wertvollen Ballaststoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien, die entzündungshemmend wirken. Genießen Sie Kräuter, Gemüse, Früchte, Nüsse, hochwertige Öle und Vollkornprodukte. Fleisch, Wurst und Zucker dagegen deutlich reduzieren.
- Die körpereigene Mülldeponie entlasten! Bei Stoffwechselprozessen entstehen Abfallstoffe, die der Körper entsorgen muss. Wird die Belastung zu groß, schwächt das die Regulationsfähigkeit. Basische Mineralsalze aus unserer Apotheke kombiniert mit einer sanften Ausleitungskur bringen das innere Gleichgewicht zurück in die Balance.
- Vitamin- und Mineralstoff-Speicher auffüllen! Mikronährstoffe haben einen zentralen Einfluss auf das Immunsystem und die Entzündungsregulation. Sie wirken antioxidativ und hemmen die Histaminausschüttung. Das gilt besonders für die Vitamine C und E, Vitamin D, Zink sowie Omega-3. Auch Bromelain und Quercetin zeigen in aktuellen Studien positive Ergebnisse.





